Sandra Praßl: Abschied mit Herz
Shownotes
Herzlich willkommen zu einem Podcast Special von Bücher.Menschen – AutorInnen erLeben – ich bin Martina – und wer den Podcast kennt, weiß, worum es hier geht, in erster Linie nämlich um die Menschen hinter den Büchern – und das sind Bücher, die ich bewusst auswähle, weil ich ein Faible für Spannendes habe und das sind auch Bücher, bei denen ich zuerst den Menschen begegne - so war es bei Sandra Praßl, wir haben uns im Sommer getroffen und sie hat mir von ihrem Beruf und ihrem Buchprojekt erzählt. Sandra und ihr Buch - Wenn der letzte Vorhang schief hängt: Anekdoten einer Bestatterin - zu Allerheiligen vorzustellen, bietet sich natürlich an, es ist die Zeit, in der wir vielleicht noch mehr an die Menschen denken, die nicht mehr bei uns sind, um die wir trauern. Sandra gehört zu jenen, die in dieser schweren Zeit zur Seite stehen – das bewundere ich sehr – auch, dass sie ihren Humor nicht verloren hat – sie hat mir von ihrem Beruf erzählt und den Geschichten, die dadurch entstanden sind, von ihren Lesevorlieben, die eindeutig das Leben zum Thema haben und warum sie ihre Arbeit liebt. Hört gerne rein!
Hier noch wichtige Links: News zum Podcast und Bilder zu dieser Folge findet ihr wie immer auf Instagram und Facebook. Sandra Praßl postet ebenfalls - hier die Links zu Instagram und Facebook! Hier gehts zu ihrer Website
Transkript anzeigen
00:00:02: Bücher, Menschen.
00:00:05: Autorinnen erleben!
00:00:10: Ja hallo mein Name ist Sandra Brassel.
00:00:12: ich war zwanzig Jahre Bestatterin bin jetzt Trauerrednerin und bin heute zu Besuch bei der Martina mit meinem neuen Buch Wenn Der Letzte Vorhang Schief Hängt Anekdoten einer BestatterIn.
00:00:24: Herzlich willkommen auch von meiner Seite zu einem Podcast Special von Büchermenschenautorinnen erleben.
00:00:30: Ich bin Martina und wer den Podcast kennt, der weiß worum es hier geht – in erster Linie nämlich um die Menschen hinter den Büchern!
00:00:37: Und das sind Bücher, die ich bewusst auswähle weil ich ein Fable für spannendes habe und das sind auch Bücher bei denen nicht zuerst die Menschen begegne.
00:00:46: Soals bei Sandra.
00:00:47: wir haben uns im Sommer getroffen und sie hat mir von ihrem Beruf und ihrem Buchprojekt erzählt.
00:00:52: Sandra und ihr Buch zu aller Heiligen vorzustellen, das bietet sich natürlich an.
00:00:56: Es ist die Zeit in der wir vielleicht noch mehr an die Menschen denken, die nicht mehr bei uns sind um die wir trauern.
00:01:02: Sandra Prassel gehört zu jenen, die uns in dieser schweren Zeit zur Seite stehen.
00:01:07: Das bewundere ich sehr auch dass sie ihren Humor nicht verloren hat.
00:01:11: Sie hat mir von ihrem Beruf erzählt und den Geschichten, die dadurch entstanden sind Von Ihren Lesevorlieben Die eindeutig das Leben zum Thema haben Und warum sie ihre Arbeit liebt hat gerne rein.
00:01:27: Liebe Sandra, ich habe es einleitend schon erwähnt aller Heiligen, aller Seelen.
00:01:32: Das sind die Tage an denen viele von uns vielleicht noch mehr an die Menschen denken, die uns verlassen haben.
00:01:39: Viele sich auch mit dem Thema Tod auseinandersetzen und du machst das sozusagen beruflich.
00:01:44: Du hast viele Jahre als Bestatterin gearbeitet und bist wie du schon erwohnt hast mittlerweile selbstständige Trauerrednerin und Trauerbegleiterin Und der Grund, warum wir beide hier plaudern ist?
00:01:57: Du hast auch ein Buch geschrieben.
00:01:59: Es ist dein erstes Buch – du bist sozusagen eine Debütautorin und das alleine wirft schon nochmal viele Fragen auf aber eben auch das Thema deines Buchs und für mich zugegeben dein Beruf, der ja kein Gewöhnlicher ist.
00:02:13: Bevor ich jetzt noch länger rede weil mir diese Frage auf die Zunge brennt wie wird man Bestatterin oder wie bist du zur Bestattering geworden?
00:02:22: Das isst Kein Beruf, glaube ich für jeder Mann oder jede Frau.
00:02:26: Ja das Thema Tod hat mich eigentlich schon mein ganzes Leben lang begleitet und ich bin dann mit meiner Tochter, meine Tochter ganz klein war nach Wien gegangen von Graz in Wien.
00:02:38: Ich bin ja ursprünglich von Graze und bin dort in die Versicherungsbranche reingerutscht und habe dort Bestattungsvorsorge verkauft Und da wurde ich eine Bestattung zugeteilt damals in Brunham-Gebirge eine Bestattung.
00:02:54: Und dann bin ich immer weiter in diese Branche und die diese Bestattungen rein, der Geschäftsführer dieser Bestattungswappelot und er hat nach ein paar Monaten zu mir gesagt das sind wir eigentlich...
00:03:06: Ja,
00:03:07: eigentlich würde ich gerne wieder in die Luft ja und würde gern weiterfliegen.
00:03:11: und übernimmst du leitest du meine bestattung?
00:03:15: Und so bin ich in die Bestattingsbranche reingerutscht!
00:03:18: Welche Voraussetzungen braucht es aber für diesen Job, oder was hat dich dann doch an dem Beruf fasziniert?
00:03:26: Also fasziniert hat mich eigentlich von Anfang an dieses Begleitende Angehörigen.
00:03:30: Das war mir vom Anfang an wirklich das Wichtigste weil ich bin ein bisschen außerhalb von Graz aufgewachsen und habe meiner Kindheit keine schönen Begräbnisse erlebt zum Beispiel meinen Opa, da war ich zehn und das waren so diese klassischen Begräbnisse im Land wo man in der Kirche sitzt stundenlang Rosenkranz betet.
00:03:50: Und es war für mich als Kind sehr bedrückend!
00:03:53: Ich habe mir immer schon gedacht, dass muss anders gehen.
00:03:56: Man muss anders eine Verabschiedungsfeier machen können.
00:03:59: Das muss auch so gehen, dass man sich schön verabschieben kann und dass das auch in einer schönen Erinnerung bleibt.
00:04:07: Und das war eigentlich immer das, was mich an dieser Bestattungsbranche fasziniert hat.
00:04:12: Ich finde es ist der schönste Beruf der Welt!
00:04:15: Es hat dein Beruf ganz viel mit Respekt und Würde zu tun und natürlich auch mit Emotionen.
00:04:22: Wieviel Emotion lässt du selber zu oder nimmst du auch mit nach Hause?
00:04:27: Oder wieviel kann man zulassen?
00:04:30: Ich stelle es mir wirklich sehr schwer vor.
00:04:32: Tagtäglich mit der Trauer deiner... Ja, Kundinnen und Kunden konfrontiert zu werden.
00:04:39: Wie gehst du damit um?
00:04:41: Das war natürlich am Anfang schon ein Thema.
00:04:43: Ich hatte am Anfang auch psychologische Begleitung teilweise bei schweren Fällen weil ich wirklich auch sehr viele Kinder beerdigt habe und da spezialisiert bin in Wien und habe eben am Anfang wirklich Begleitungen gehabt.
00:04:57: aber im Laufe der Jahre lernt man einfach damit umzugehen und es sind immer wieder Fälle, die gehen einen einfach näher wie andere.
00:05:06: Ja das muss jetzt gar nicht was ganz dramatisch sein.
00:05:10: Es ist einmal ein Mann gestorben.
00:05:13: der hat mich sehr an meinen Opa erinnert dass sie dann so wirklich sagen es ist immer wieder ein Fall der ihnen wirklich nahe geht Und ich glaube, ich habe aber einen sehr guten Weg gefunden damit umzugehen dass man das nicht mit nach Hause nimmt.
00:05:25: Also ich mache sehr viel mit Achtsamkeit Ich schaue auf mich, ich schau, dass ich stabil bin und in meiner Mitte bin wie mir so schön sagt.
00:05:34: Damit wir das wirklich nehmen und auch tragen können
00:05:37: Wirst du gefragt Wie war dein Tag oder möchte deinen Umfeld da eher weniger Informationen?
00:05:43: Ganz unterschiedlich Aber eigentlich... eher weniger Informationen würde ich sagen, also so ganz genau wollen sie es dann doch nicht wissen.
00:05:55: Jetzt bin ich ja als Trauerrednerin tätig.
00:05:57: da ist das ja auch was anderes wie den täglichen wirklich in der Bestattung wo ich wirklich noch verstorbene Abgeholt habe bei Haushabholungen, wo wirklich Fälle dabei waren.
00:06:06: Das möchte dann niemand so genau wissen im Umfeld.
00:06:09: Aus dieser Zeit hast du auf alle Fälle sehr viel zu erzählen, unter anderem sehr viel Skoriles.
00:06:16: Wann ist der Gedanke entstanden ein Buch darüber zu schreiben?
00:06:19: Wie kam es dazu?
00:06:21: Eigentlich schon nach ein paar Jahren weil ich mir mal gedacht habe... Das glaubt mir keiner, was ich so erlebe den ganzen Tag.
00:06:28: Und ich hab immer gesagt irgendwann möchte ich das gerne aufschreiben und auch den Leuten mitgeben ja auch dieses Hintergrundwissen von einer Bestattung also was hängt alles dran wenn man eine bestattung organisiert?
00:06:40: Auch solche Sachen waren auch wichtig im Buch dann mitzugeben.
00:06:44: Bist du dann quasi von einem tag auf den anderen Autorin geworden dass gesagt dieser Gedanke das aufzuschreiben hat dich schon länger begleitet.
00:06:52: aber war dieser Danke, etwas zu schreiben.
00:06:55: Früher auch schon da?
00:06:56: Ja also das hat mich wie gesagt schon sehr lange begleitet.
00:06:59: aber wahrscheinlich hätte ich es noch länger nicht gemacht, hätte ich einen Verleger kennengelernt in Deutschland und Hamburg und den habe ich dann erzählt von dieser Idee, von diesem Buch und er hat sofort zu mir gesagt schreibt dieses Buch.
00:07:15: Das ist natürlich auch ein Ansporn, wenn man gleich vorher den Verlag hat.
00:07:19: Der von der Idee schon begeistert ist.
00:07:21: Wie bist du das dann angegangen in dein Buch?
00:07:23: Hattest du den totalen Plan oder hast du denn einfach drauf losgeschrieben?
00:07:28: Ich bin damals vom Deutschlandheim gekommen und das war letztes Jahr im November und habe mich sofort hingesetzt und hab Tag und Nacht geschrieben und habe dieses Buch in zwei Monaten fertig gehabt Und habe mich dann wirklich auch mit meiner Tochter zusammengesetzt, die wirklich alle Geschichten ja miterlebt hat.
00:07:44: Als Kind war es sehr viel in der Bestattung natürlich weil ich Alleinerzieherin war und die hat mir wieder sehr viele Geschichten in Erinnerungen gerufen, die ich auch schon vergessen gehabt habe.
00:07:53: Und so sind wir zusammengesessen und haben die Geschichten wieder ins Leben gerufen und dann hab' ich sie aufgeschrieben.
00:08:00: Ja?
00:08:01: Hat sich denn bei dir so ein Schreib-Alltag entwickelt?
00:08:04: oder hast du wirklich nur... das war hinsetzen in der Früh um?
00:08:06: Ich hab durchgeschrieben!
00:08:07: Ich habe wirklich durchgeschrieben, Tag und Nacht.
00:08:09: Was
00:08:10: war dann die besondere Herausforderung in diesem Schreibprozess?
00:08:14: Einfach ausreichend zu essen oder zu trinken nebenbei?
00:08:17: Ja, das stimmt!
00:08:18: Ein bisschen auch zu schlafen.
00:08:21: Weil ich einfach so in dem Schreibfloh drin war... Und für mich ist es alles von der Seele geschrieben.
00:08:28: Das war wie eine Therapie nach diesen ganzen Jahren für mich.
00:08:31: Es hat mir einfach so gut getan Das war einfach ein totaler Schreibflow.
00:08:36: Wir haben dann ein paar Geschichten noch ein bisschen umgelegt, also ein paar nach vorne und nach hinten weil ich die Geschichten so durchgeschrieben habe wie sie mir eingefallen sind und ich hab da mit meiner Lektorin eben die Geschichte noch sortiert.
00:08:48: Hast du auch dein Umfeld gleich eingeweiht von dieser Idee oder erst mal gedacht ich gebe dem Ganzen jetzt doch mal einen Versuch?
00:08:57: Schauen wir mal wie das ankommt beim Verlag.
00:09:00: Ja eigentlich die engsten Familienmitglieder wussten Bescheid sonst niemand.
00:09:04: Hattest du auch doch Angst vorm Scheitern?
00:09:06: oder hast du deinen gewissen Druck verspürt, nachdem ja auch der Verlag schon begeistert war vor der Idee?
00:09:11: Nein gar nicht.
00:09:12: Ich habe mich einfach nur gefreut und ich denke mal wenn ich was angehe dann wird's gut!
00:09:17: Du bist eine Idee das durchzieht.
00:09:21: Zum Inhalt deines Buches sollten wir vielleicht auch ein bisschen etwas erzählen.
00:09:26: Sag Beigaben, die ganze Supermarktregale führen könnten.
00:09:31: Von Fahren mit verkehrterumhängenden Kreuzen auch von Fritos Arbeitern, die im falschen Grab arbeiten also von Momenten wie du selbst schreibst, die dich gelehrt haben dass der Tod skurril sein darf und das Leben erst recht.
00:09:46: Also ich habe auch reingelesen und es sind wirklich Geschichten über die man ja lachen kann und auch muss.
00:09:53: trotzdem glaube ich ist es vielleicht wichtig zu sagen hier niemanden, der trauert vor den Kopf gestoßen wird oder gerade du weißt ja auch um die Schwere.
00:10:02: Wie es ist wenn man einen geliebten Menschen verliert.
00:10:05: dieses Buch soll niemanden verletzen?
00:10:07: Genau genau das ist mir ganz wichtig.
00:10:09: darum natürlich die skurrilen Geschichten sind natürlich drinnen aber es sind auch geschichte drinnen die sehr berühren und es ist auch viel Hintergrundwissen Reflexion im Bestattungswesen, dass man wirklich auch ein bisschen den hohen Hintergrund weiß und eben den Umgang mit Angehörigen.
00:10:27: Das ist mir ganz wichtig!
00:10:31: Er
00:10:35: ist natürlich ganz was anderes eigentlich.
00:10:37: Ich meine, ich war früher immer direkt an der Front und ich möchte mal sagen als ich wirklich bei Abholungen dabei war rund um die Uhr auf Bereitschaftsdienst habe immer das Handy gehabt Tag und Nacht wenn jemand in der Nacht verstirbt ob ich da auf Urlaub war oder wie auch immer.
00:10:54: Also, ich habe immer wirklich das Handy gehabt und mir war halt immer wichtig vor allem diese Verabschiedungsfeier auch schön zu gestalten und eben Angehörige zu begleiten.
00:11:03: Und natürlich wenn man als Bestatterin arbeitet hat man sehr viel Bürokratie mit Ämtern zu tun.
00:11:10: Das hab' ich jetzt natürlich alles nicht mehr.
00:11:12: Jetzt bin ich wirklich nun mal für die Angehöhrigen da – und das ist für mich einfach!
00:11:18: Wie kann man sich das aber so vorstellen, wenn man in eine Bestattung kommt oder wie arbeitet ihr miteinander?
00:11:24: Also ganz alleine bist du hoffentlich nicht.
00:11:27: Da gibt es schon oder gab es ein Team.
00:11:29: Wie war das Miteinander so?
00:11:32: Es war in Wien damals ganz eine kleine Bestärzung.
00:11:34: da war wirklich ich als Geschäftsführerin und meine Außendienstmitarbeiter.
00:11:40: Und das Gleiche war eigentlich in Graz, das war auch eine eher kleinere Filiale also eine kleinere filiale von einer großen Bestattung die eigentlich in Wien sitzt und da habe ich auch mein Außendensteam gehabt.
00:11:51: ja man ist sehr eng es ist wie eine Familie.
00:11:53: man verbringt natürlich sehr viel Zeit miteinander man redet sehr viel man braucht viel schwarzen Humor um das durchzustehen aber vor allem viel miteinander sprechen.
00:12:03: das war mir wichtig Wenn schwere Fälle sind, wenn wirklich Suizidfälle, Morde oder wie auch immer, dass man viel darüber redet.
00:12:13: Dass man sich austauschen kann und es ist ein sehr enger Zusammenhalt gewesen.
00:12:18: Es wird eine kleine Familie!
00:12:20: Wir haben eingangs eh schon ein bisschen drüber gesprochen so welche Voraussetzungen man braucht in diesem Beruf.
00:12:27: Wie bist du zu deinen Mitarbeitern gekommen?
00:12:30: Da gibt's ja auch einen... Kapitel glaube ich extra im Buch dazu.
00:12:33: Ja, es ist schwierig Mitarbeiter zu bekommen in einer Bestatter natürlich weil der Beruf natürlich sehr fordernd ist.
00:12:39: also man muss viel aushalten ja man muss psychisch wirklich sehr stabil sein.
00:12:45: Ich habe die Erfahrung gemacht dass es sehr schwer ist Mitarbeiter zu finden.
00:12:49: eben da gibt's einen Kapitel im buchen Weil es halt sehr vielseitig auch ist.
00:12:54: Also man muss Ja, Psyche ist sehr stabil sein.
00:12:57: Man muss auch einmal schwer tragen und Tag und Nacht arbeiten wenn es ist man muss Bereitschaftshandy haben.
00:13:04: also man muss gerne viel arbeiten.
00:13:10: Und was sind so?
00:13:11: die ersten Fragen, wenn jemand in die Bestattung kommt und deine Hilfe braucht?
00:13:16: Ist total unterschiedlich.
00:13:17: Also manche kommen wirklich rein und sind wirklich komplett am Boden dann kommen welche rein das sind sehr stabil.
00:13:24: Das ist wirklich sehr sehr unterschiedlich.
00:13:26: also der erste Frage ist immer wollen Sie was zum Trinken.
00:13:29: Setzen Sie sich mal hin, kommen Sie mal zur Ruhe und dann rede ich einfach einmal mit den Angehörigen, dass ich einfach ein Bild bekomme wo hole ich sie ab?
00:13:38: Wo stehen sie?
00:13:40: Viele sind noch im Schockzustand gerade wenn es irgendwas Schlimmes war.
00:13:44: viele sind sehr gefasst weil schon absehbar war.
00:13:47: also da muss man echt schauen wo hole die Angehöre jetzt gerade ab?
00:13:50: Wo stehen die?
00:13:51: Ich muss sagen, Anna ist da großartig persönlich zu werden.
00:13:54: Ich war zum Glück erst einmal in Kontakt mit einer Bestattung und ich muss wirklich sagen wir sind dort hingegangen und man hat sich sehr aufgehoben gefühlt.
00:14:05: und auf einmal ist so eine große Last von einem Gefahren weil ja der Tod bringt sehr viel Bürokratie mit sich sehr viele Erledigungen und da war ich tatsächlich erstaunt wie hilfreich es ist da jemanden an der Seite zu haben Der versteht ja, damit umzugehen.
00:14:23: Ja und viele wissen gar nicht was man eigentlich alles braucht wenn jemand verstirbt.
00:14:27: Habe ich auch in meinem Buch ein Kapitel das man wirklich weiß, was braucht man an Dokumenten?
00:14:32: Was soll man herrichten?
00:14:34: Was sollte eigentlich jeder zu Hause in einer Mappe hergerichtet haben weil man nie weiss, was kommt?
00:14:41: Damit will man sich halt einfach nicht so gerne erfassen
00:14:43: oder... Aber das macht mal einmal dass es eine Mappe ist und es ist hergerichtet!
00:14:49: Was waren deine Lieblingskapitel in deinem Buch?
00:14:51: Welche Geschichten mussten auch unbedingt hinein?
00:14:55: Lieblungsgeschichten, da muss ich kurz nachdenken.
00:14:59: Also es gibt Geschichten drinnen die mich sehr berühren, die ich auch gestern bei der Lesung habe.
00:15:04: Ich habe eine vorgelesen und da muss sich selbst immer schauen dass ich das lesen kann ohne dass ich weine muss.
00:15:09: also es gibt geschichten die gehen mir heute noch sehr nahe.
00:15:12: Lieblinsgeschichten ja es gibt natürlich skurrile Geschichten die ich nach wie vor wo ich nach wie vor schmunzeln muss, weil man es eigentlich gar nicht glauben kann was da passiert ist.
00:15:20: Aber das sind mehrere also so richtig eine Lieblingsgeschichte in dem sie... Ich habe ja auch Geschichten drin und das finde ich auch ganz lustig Wie mein Alltag war Weil ich war Alleinerzieherin Mutter mit einem kleinen Kind Und mein Firmenauto war im Bestattungswagen.
00:15:34: Mit diesem hab' ich auch meine Tochter von der Schule abgeholt.
00:15:37: Und was man wirklich auch so im Alltag erlebt, wenn man auf Familienfeiern kommt mit einem großen schwarzen Bestattungswang.
00:15:43: Was sagt die Verwandtschaft?
00:15:44: Aber
00:15:44: was hat sie gesagt?
00:15:46: Auch ganz unterschiedlich.
00:15:47: Manche ja cool andere geschockt und schaut gar nicht hin.
00:15:52: das ist ein schlechtes Ohrmann, wenn die es handrahm in Bestattung haben.
00:15:55: aber auch diese Alltagsgeschichten sind drinnen und die finde ich auch sehr schön was da meine Tochter und ich alles erlebt haben.
00:16:01: Deine Tochter erzählt er auch gerne davon.
00:16:04: oder hat sie gesagt, das war eine furchtbare Kindheit?
00:16:06: Nein.
00:16:06: Sie erzählt sehr gerne davon und ich glaube dass sie auch ganz einen anderen Zugang zu diesem Thema tot hat weil sich einfach damit aufgewachsen ist.
00:16:14: Stichwort Mitarbeiter fällt mir gerade ein falls du jemanden suchst.
00:16:17: Bernhard Eichner hat ja für die toten Frauen recherchiert in einer Bestattung.
00:16:22: Vielleicht plant er wieder mal ähnliches.
00:16:26: Er berichtet jedenfalls auch nur Positives von seiner Zeit, in der Bestattungen.
00:16:32: Ja Sandra wie immer geht es in dem Podcast auch darum den Mensch hinter dem Buch, hinter den Büchern kennen zu lernen.
00:16:39: und was würdest du sagen?
00:16:40: Wie würden dich deine Freunde beschreiben?
00:16:44: Wo stimmst du zu und wo nicht?
00:16:46: Ich glaube, ich bin sehr zielstrebig.
00:16:49: Ich weiß genau was ich will.
00:16:51: Das würden Sie auch unterschreiben.
00:16:53: Ich gehe meinen Weg so wie ich mein Leben möchte und das ist auch etwas, was meine Freunde sich sagen würden.
00:17:00: Es war schon immer so, dass ich einen anderen Weg meistens gegangen bin als dieser klassische Weg und den auch immer wirklich zielstrebig gemacht
00:17:11: habe.
00:17:11: Was magst du an dir selbst?
00:17:13: Besonders gerne.
00:17:14: Wir sind ja oft selber sehr kritisch mit uns, aber jetzt wollen wir uns auf das positive konzentrieren.
00:17:19: was schätzt du an dir selber?
00:17:21: Worauf bist du stolz?
00:17:22: Ich glaube ich bin schon stolz auf mich dass ich einfach gelernt habe mit mir selbst zu arbeiten.
00:17:29: Dass ich wirklich auf mich selbst schaue, dass es mir gut geht, dass ich wirklich Sachen mache die mir Spaß machen.
00:17:37: Sachen nicht vor mich herschiebe ewig sondern wenn ich etwas möchte dann ziehe ich das durch Und da bin ich schon ganz stolz.
00:17:45: Hattest du einmal das Gefühl, oder bist du an dem Punkt angelangt?
00:17:49: Weil du eben sagst, du musst auch sehr achtsam mitte sein in deinem Beruf!
00:17:52: So Hoppla, genau jetzt muss ich wirklich aufpassen... ...oder war das immer schon begleitend dass du wirklich geschaut hast, dass du da... So wird auch schon erwähnt, dass du psychisch stabil bleibst.
00:18:03: Ja man hat natürlich diesen Punkt auch gehabt, weil ich gesagt habe wenn es wirklich rund um die U-Arbeit ist so viel zum Tunis gerade um die Weihnachtszeit wo wir wirklich am meisten versterben.
00:18:12: im Jänner sterben die meisten Leute und wenn du dann nach so einem Jänner dann schaust was du vielleicht gar nicht so viel Zeit hast für Achtsamkeitsübungen da war natürlich ab und zu das man gedacht hat poah jetzt muss ich wirklich einmal ein paar Tage raus Ja, das merkt man dann schon.
00:18:27: Und dann halt wirklich wieder bewusst schauen wie kann ich mich wieder stabilisieren?
00:18:31: Also gerade es hat natürlich Zeiten gegeben.
00:18:34: Es war vor zwei Jahren im Sommer, da waren, da habe ich vier Frauen in meinem Alter beerdigt innerhalb von einem Monat die an Krebs verstorben sind und alle wirklich ein paar Monate vorher aus der Bahn haben.
00:18:51: und das sind dann Fälle wo man schon denkt poch!
00:18:54: Lebe ich so, wie ich leben will?
00:18:56: Ja das gibt Grund zum Nachdenken.
00:18:58: Das ist richtig!
00:19:00: Was würdest du deinem achtzehnjährigen Ich ausrichten?
00:19:04: Das beschäftigt mich ein bisschen weil mein älterer Sohn gerade achtzehnt geworden ist und es war schon ein besonderer Moment obwohl sich ja grundsätzlich im Moment noch nicht wirklich was geändert hat der Mond noch zu Hause.
00:19:16: Also er ist nicht gleich erschwunden in die Welt.
00:19:19: Was würdest Du dir selbst ausrichten?
00:19:21: Du das, was du willst und nicht etwas die anderen von dir verlangen.
00:19:24: Guter Tipp!
00:19:25: Wie schaut's aus?
00:19:26: Welche Bücher liest du eigentlich?
00:19:29: beschäftigst?
00:19:29: Du dich da auch mit Krimis oder Trillern, also auch wo Menschen sterben oder tendierst du deine eine ganz andere?
00:19:36: Nein
00:19:36: ich lese nur Biografien Nur an Biografien, weil ich einfach Lebensgeschichten liebe.
00:19:43: Und das ist das was meinen Beruf für mich so wunderschön macht.
00:19:46: Weil ich jeden Tag eine neue Lebensgeschichte höre und es ist so faszinierend wie die Leute leben, was sie erlebt haben.
00:19:54: Ich liebe das!
00:19:54: Und ich liess nur Biografie.
00:19:56: Ja, das ist wirklich ein spannender Kontrast.
00:19:58: Okay?
00:19:59: Und welche Personen faszinehren dich?
00:20:02: Das ganz unterschiedlich.
00:20:03: also das müssen jetzt gar nicht nur berühmtheiten sein.
00:20:05: also dass ich liesse ganz ganz unterschiedliche Biografen.
00:20:08: Wie war das Gefühl, dass du dein Buch dann tatsächlich in den Buchhandlungen gesehen hast?
00:20:13: Bist du so eine, die auch ein bisschen durchtingelt und schaut?
00:20:15: Wo ist mein Buch?
00:20:17: Es war schon wie es angekommen ist bei mir zu Hause surreal.
00:20:22: Und ich bin dann wirklich ja bei einem Hundewelten mit meiner kleinen Ravey in die Buchhandlung gegangen und habe geschaut.
00:20:29: Da war's wirklich ganz schön aufgelistet, mein Buch!
00:20:33: Man kann das irgendwie noch immer nicht glauben, dass mein Buch jetzt gerade in dem Buchleden steht... Ganz ein komisches Gefühl, aber auch ein sehr schönes.
00:20:40: Ein sehr
00:20:41: schöneres Gefühl oder?
00:20:43: Und seit dem Erscheinungstermin, Oktober war es glaube ich, Ende Oktober, bist du ja viel auf Lesungen und Präsentationen unterwegs.
00:20:52: Welche Frage über dein Buch kannst Du nicht mehr hören?
00:20:56: Das hätte ich jetzt vielleicht am Anfang gleich fragen sollen.
00:20:59: Hier gehts in Richtung Abschluss.
00:21:03: Gibt's etwas?
00:21:04: gibt zu was wir wirklich fragen wo Du denkst?
00:21:06: Bitte nicht!
00:21:08: Ich höre sehr oft von den Menschen überhaupt in meinem Alltag.
00:21:14: Wie kann man nur so einen Beruf machen?
00:21:17: Das höre ich sehr oft und ich denke mal, warum
00:21:20: nicht?!
00:21:21: Das ist so ein schöner Beruf!
00:21:23: Mir ist es ja gleich gegangen.
00:21:24: also nicht dass sich jetzt die Frage gestellt hätte wie kann man nun sondern ich bewundere ja Menschen die solche Berufe machen oder einem berufet einen weil... eben diese Konfrontation mit der Trauer der Menschen, das muss man schon mal aushalten auch können.
00:21:39: Das ist nicht ganz einfach hier aber du hast es ja wirklich schön erklärt und deine Faszination für den Beruf ausgedrückt und deine Liebe.
00:21:48: Und wie gesagt ich bin froh dass es Menschen wie dich gibt die diese Berufe ausüben und Menschen Auf diesen Teils schweren Wegen und auf diesen immer schweren wegen begleiten, das ist ganz wichtig.
00:22:00: Wir sind noch nicht ganz am Ende.
00:22:02: natürlich würde ich auch gerne eine Kostprobe aus deinem Buch von den Hörern.
00:22:06: ganz durch bin ich noch nicht und du hast ja doch eher skurrile Geschichte ausgesucht
00:22:11: Genau!
00:22:12: Und zwar... Das ist wirklich eine skurrielle Morbide-Geschichte
00:22:17: Und sie ist nicht erfunden.
00:22:18: Sie ist tatsächlich passiert?
00:22:19: Sie ist tatsächlich passiert und ich krieg heute noch Bauch wenn wir nicht dran denken.
00:22:26: Und zwar heißt sie der Fahrstuhl des Grauens.
00:22:29: Hausabholungen haben ihre ganz eigene Dramaturgie, sie sind wie kleine Theaterstücke nur dass niemand vorher probt und der Hauptdarsteller ja nicht mehr ganz aktiv am Geschehenteil nimmt.
00:22:43: Und obwohl man als Bestatterin vieles gewohnt ist Gerücher Geräusche, eigenartige letzte Körperaktivitäten.
00:22:51: Es gibt auch immer wieder Momente und Erlebnisse die selbst mich sprachlos
00:22:56: machen.".
00:22:57: An einem besonders schwüllen Sommertag – der assorte an den selbst die Toten noch einmal in Schwitzen kommen würden wenn es ginge – wurden meine beiden Mitarbeiter zu einer Abholung in ein stetisches Wohnhaus geschickt.
00:23:09: Fünfter Stock?
00:23:11: Kein bisschen Luft aber dafür ein Lift!
00:23:14: der aussah, als hätte er seine besten Jahre in den Siebzigern gehabt und wäre seitdem nur repariert aber nie wirklich gewartet worden.
00:23:24: Der Verstorbene ein Korbulenter her, der sein Leben offen sichtlich in vollen Zügen genossen hatte war leider eindeutig zu schwer um in fünf Stockwerke hinunterzutragen.
00:23:36: Meine beiden Mitarbeiter beschlossen daher den Sagen den Lift zu stellen Was in der Theorie gut klang?
00:23:43: In der Praxis jedoch herausfordernd war.
00:23:46: Zuerst musste man überhaupt einmal versuchen einen Sack vorsichtig, unauffällig und möglichst ohne Publikum in ein viel zu enges Stiegenhaus zu manövrieren.
00:23:57: Denn eines ist klar – Hausabholungen sind wie Geisterbahnen!
00:24:02: Die Leute wollen eigentlich nicht sehen?
00:24:04: Schauen dann aber doch hin….
00:24:05: Man hat immer diese eine Nachbarin die zufällig gerade die Post holen wollte.
00:24:10: Zwei Türen weiter steht jemand rein zufällig am Fenster.
00:24:15: Und du kannst wetten, dass irgendwo ein Kind mit einem Eis in der Hand auftaucht gerade während du betest das nichts schiefgeht und der Deckel schön zu bleibt!
00:24:26: Der Lift war natürlich zu klein also wurde der Sack aufrecht stehend hineingestellt wie einen überdimensionaler leicht morbider Kleiderschrank.
00:24:36: Meine Mitarbeiter quetschten sich daneben wie zwei schlecht bezahlte Detrisssteine.
00:24:41: Der Lift schloss, geräuschvoll – sehr geräuschsvoll!
00:24:46: Und dann begann die abenteuerliche Fahrt.
00:24:49: Es rumpelte, es krachte und als der Lift auf halber Strecke ruckartig stehen blieb hatten beide bereits Schweißperlen auf der Stirn nicht nur wegen der Hitze.
00:25:01: und dann passierte etwas was genau dann passiert wenn man glaubt Schlimmer wird's nicht.
00:25:07: Und man hätte schon alles erlebt!
00:25:09: Die Schrauben vom Sarg lösten sich.
00:25:13: Eine nach der anderen, als würden unsichtbare Hände sagen, oh das wird lustig.
00:25:21: Plötzlich machte der Deckel laut klack, sprang nach vorn auf und stand nun nicht einfach nur offen rein – Das Schicksal wollte dramatik.
00:25:29: Der verstorberne rutschte vor wurde durch die ruckartige Bewegung des Lifts er ein letztes Mal ins Leben katabotiert und landete genau in den Armen meines Mitarbeiters.
00:25:40: Er umarmte ihn, Brust an Brust, Kopf an Schulter wie ein alter Freund der dich nach langer Zeit wieder erkennt.
00:25:49: Der Mitarbeiter schrie, der andere versuchte den Deckel zu fangen und wurde dabei fast von diesem Arsch lagen.
00:25:55: Der Lift tratete weiter nach unten, während im Inneren ein makaberes fast akrobatisches Schauspiel stattfand.
00:26:03: Und natürlich, natürlich standen unten zwei Kinder mit Skuttern vor dem Lift!
00:26:09: Sie wollten gerade rauf fahren und nur mal schauen was da oben los ist.
00:26:14: Als die Liftjur sich öffnete sahen sie einen offenen Sarg – einem Bestatter der gerade versuchte würde voll einen Toten von sich zu schieben und deinen zweiten Bestatter, der aussah als hätte gerade eine Nahtoderfahrung hinter sich.
00:26:29: Die Kinder riefen nur «Mama!
00:26:31: Da ist ein Mann umgefallen», was rein technisch korrekt war.
00:26:36: Die beiden Männer schlossen hektisch den Sarg, schoben alles so unauffällig wie möglich aus dem Lift –was bei einem offenen Sarg der gerade einen Menschen ausgespuckt hat, ein sehr ambitioniertes Unterfangen ist.
00:26:49: Und daten so.
00:26:50: es wäre das der normalste Ablauf der
00:26:52: Welt.".
00:26:53: Und genau das ist das Paradoxe an unserem Beruf.
00:26:56: Das Unfassbare passiert regelmäßig und trotzdem machen wir es mit Würde, Routine und einer ordentlichen Portion Galgenhomor.
00:27:07: Manchmal klemmt eben ein Sarg im Lift fest.
00:27:11: Manchmal umarmt einen ein Verstorbener... ...und manchmal denkt man sich vielleicht hätte ich doch florist werden sollen!
00:27:20: Aber dann fährt man zum nächsten Einsatz und hofft einfach, dass der Sagteckel diesmal hält.
00:27:28: Vielen Dank!
00:27:29: Hast du mal überlegt Floristin zu werden doch den Beruf zu wechseln?
00:27:34: Vielleicht nicht unbedingt Floris denn aber ein Mitarbeiter hat das noch einmal gesagt.
00:27:41: Ja, du hast jetzt einen Buch geschrieben.
00:27:44: werden weitere folgen?
00:27:47: Ja, ich schreibe gerade am zweiten Buch.
00:27:49: Das wird wahrscheinlich Ende November in den Verlag gehen.
00:27:53: Also ich bin da fleißig am Arbeiten und ja dann wird die Geschichte von der Bestatterin weitergehen.
00:28:00: Okay also es werden aber wieder Geschichten aus deinem Leben sein?
00:28:04: Geschichten
00:28:04: als meinem Leben jetzt nicht nur aus der Bestattungsponse und einfach auch wie sich mein Leben weiterentwickelt hat, wie das in diesem Stil geschrieben Auch biografisch.
00:28:16: Genau,
00:28:17: also bist du da ein bisschen hineingekippt ins Leben?
00:28:20: Ja total.
00:28:21: Das
00:28:21: ist spannend!
00:28:22: Wie schaut für dich ein schönes Begräbnis aus?
00:28:25: was muss das haben?
00:28:27: Alle Emotionen.
00:28:29: Also die Angehörigen dürfen weinen sollen auch lachen.
00:28:33: es sollen Geschichten erzählt werden und auch skurrile Geschichten vom Verstorben.
00:28:37: das hat man mit immer lebt an schönen Dingen.
00:28:40: ich möchte dass die Angehörigen rausgehen diese Verabschiedungsfeier als wirklich eine schöne VerabchiedungsFeier in Erinnerung behalten.
00:28:50: Also gute Erinnerungen?
00:28:51: Ja.
00:28:53: Sandra, vielen Dank für deine Zeit!
00:28:56: Ich freue mich auf mehr Geschichten von dir und ich wünsche dir auch weiterhin viel Kraft für deinen wirklich wichtigen Beruf, deiner sehr wichtige Arbeit.
00:29:04: Vielen Dank und danke dass ich da sein durfte.
00:29:07: Sehr gerne Sandra und ich haben uns dann noch ein bisschen weiter unterhalten, ein sehr schönes Gespräch.
00:29:12: Und ich bleib dabei!
00:29:13: Ich bin froh dass es Menschen wie sie gibt sich tagtäglich mit dem Tod auseinanderzusetzen.
00:29:18: das ist wirklich nicht einfach auch wenn Sandra keine hat.
00:29:22: ich habe eine Lieblingsgeschichte im Buch gefunden die Kunst sich selbst zu verabschieden.
00:29:27: an dieser Stelle ein Dankeschön fürs Zuhören.
00:29:30: und eine kleine Ankündigung in November wartet eine weitere
00:29:32: Popkastfolge
00:29:33: bis dann.
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