Mina Albich: Die Frau mit den zwei Gesichtern

Shownotes

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Bücher.Menschen - AutorInnen erLeben. Mein Name ist Martina und wenn ihr so wie ich viele Stunden lesend verbringt und auch neugierig auf die Menschen hinter den Büchern seid, dann seid ihr hier genau richtig. Heute darf ich euch Mina Albich vorstellen, eine Wiener Krimiautorin, die am Weg zu einer Lesung bei mir in Graz Station gemacht und über ihre Krimis, das Schreiben und noch viel mehr geplaudert hat. Hört rein, wenn ihr wissen wollt, woher sie ihr ganzes Polizeiwissen hat, worauf sie beim Plotten achtet, warum die Liste der Menschen in den Danksagungen wächst und ob die ausgebildete Sängerin abends in verruchten Wiener Bars auftritt… Mina verrät ihre Wünsche an die gute Autorenfee und auf was sich ihre Leserschaft schon freuen kann. Bibliothekar Mario Hladic von der Stadtbibliothek Graz hat sich wieder einen besonderen Buchtipp überlegt – wir hören auch kurz hinein! Viel Spaß mit der neuen Folge und Mina Albich!

Hier noch wichtige Links zur Folge - Mina postet regelmäßig auf Instagram und Facebook - alle Infos über sie und ihre Bücher gibt's auch ihrer Website. Ein Tipp - unbedingt den Newsletter bestellen! Neues zum Podcast, Buchtipps und Book-Content findet ihr auf Instagram und Facebook - schaut gerne vorbei!

Transkript anzeigen

00:00:02: Bücher, Menschen.

00:00:05: Autorinnen erleben.

00:00:10: Hallo ich bin Dimina Albig.

00:00:12: Ich freue mich riesig dass ich heute bei Martina im Podcast zu Gast sein darf und euch ein bisschen was über meine Wienkrimis erzählen darf.

00:00:20: Hallo und herzlich willkommen auch von meiner Seite, ich bin Martina.

00:00:24: Und wenn ihr so wie ich viele Stunden lesend verbringt und auch neugierig auf die Menschen hinter den Büchern seid, dann seid ihr hier genau richtig!

00:00:32: Heute darf ich euch Mina Albig vorstellen – eine Wiener Krimia-Autoren, die am Weg zu einer Lesung bei mir in Graz Station gemacht und über ihre Krimis das Schreiben und noch viel mehr geplaudert hat.

00:00:45: Hört rein, wenn ihr wissen wollt woher sie ihr ganzes Polizeiwissen hat, worauf Beim Plotten achtet, warum die Liste der Menschen in den Danksagungen wächst und ob die Ausgebildete Sängerin abends vielleicht den verruchten Wiener Bars auftritt.

00:01:01: Mina verrät ihre Wünsche an die gute Autorenfee – auf was sich ihre Leserschaft schon freuen kann!

00:01:08: Bibliotheker Mario Laditsch von der Stadtbibliothek Graz hat sich wieder einen besonderen Buchtipp überlegt.

00:01:14: Wir hören auch kurz hinein.

00:01:15: Viel Spaß mit einer neuen Folge Büchermenschen-Autorinnen erleben!

00:01:25: Liebe Mina, allb ich schön dass du in Graz bist und hier Station machst und auf einen Plage vorbei schaust.

00:01:31: Ich freue mich sehr.

00:01:32: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:34: Du bist ja mit deinem Wienerberg-Krimi, das ist Krimi Nummer vier aus deiner Serie.

00:01:39: Bist du unterwegs zu einer Lesung morgen ins Weingut-Posch?

00:01:43: Die haben wirklich die besten Weine!

00:01:44: Ich mache da jetzt ganz unschiniert Werbung.

00:01:48: Sehr gerne!

00:01:49: Das habe ich auch gemacht.

00:01:51: Und im Sommer haben sie auch superfeine Lesungen im Weingarten.

00:01:55: Das kann ich wirklich nur empfehlen und der Wein vom Weingutt-Posh hat es ja auch in dein jüngstes Buch geschafft.

00:02:02: Es ist also nicht alles Fiktion was wir da lesen.

00:02:05: Wie kommt es

00:02:07: nun?

00:02:08: Ich habe das generell recht gerne, wenn ich Fiktion mit Wahrheit ein bisschen verknüpfe.

00:02:15: Die Realität findet dann meistens in kulinarischen Belangen statt.

00:02:20: Ich mag das sehr gerne regionale Spezialitäten vorzustellen Und nachdem meine Protagonisten, insbesondere mein lieber Felix Großmann der Bezirksinspektor durchaus ganz gern mal ein Gläschen Wein trinkt.

00:02:37: Bin ich durch Zufall soziale Medien sei Dank eben auf die tollen Leseweine von Weingutposch gestoßen und die Namen fand ich einfach so genial!

00:02:49: Und dann durfte ich einmal einen Wein kosten den Natan den weißen Und den fand ich einfach selbst auch sehr gut.

00:02:59: Daraufhin habe ich nachgefragt, ob ich das in meinen Krimis verarbeiten darf?

00:03:04: Es stirbt niemand an Wein!

00:03:06: Also keine Sorge... Das wäre

00:03:07: vielleicht was anderes gewesen sein

00:03:12: und so ist das entstanden.

00:03:14: Was zeichnet deine Krimi sonst aus?

00:03:16: Was muss für dich rein ins Buch oder in die Handlung?

00:03:19: Zunächst mal ist es wahnsinnig schwierig, mich in ein Schauch hineinzupacken.

00:03:25: Weil... also ich schreibe definitiv nicht Cosy Crime Nichts gegen das Schauche aber diese Unteranführungszeichen Hegelkrimi Tee-Krimi Das ist ein wundervolles Schaucher.

00:03:37: Aber dass dafür ist Mord und es geht ja meistens um einen Mord Ist für mich persönlich einfach ein zu ernstes Thema.

00:03:48: Diese Verbindung würde ich nicht hinkriegen.

00:03:50: Das heißt, meine Krimis zeichnen sich schon durch eine gewisse Nachdenklichkeit aus.

00:03:56: Aber ich möchte natürlich das meine Leser schon auch etwas zu schmunzeln haben und dass auch meine Ermittler was zu schmunzen haben, weil sonst könnten die ihren Job nicht aus.

00:04:09: fühlen und ausüben.

00:04:11: Und das ist dann das, wo es bei mir eben das Augenzwinkern gibt den Wortwitz, den Wienerschmäh in der Situation dann einfach.

00:04:21: Apropos ein mittler Team.

00:04:24: du hast ja schon ein bewährtes Team um dich.

00:04:27: manche bekommen ja auch so von Buch zu Buch ein bisschen mehr Raum.

00:04:33: Hast du da auch eine Lieblingsfigur?

00:04:35: Ist dir dabei besonders ans Herz gewachsen?

00:04:38: Ich mag sie alle drei sehr gerne.

00:04:41: Also für alle, die meine Krimis noch nicht kennen, meine Hauptprotagonisten das sind drei.

00:04:48: Das ist der Felix Grossmann, das ist eben der Bezirksinspektor, so ein Mitfünfziger, seine junge Kollegin, Joe Kettler, das eine Mitdreißigerin und Nicky Witt, eine Kriminalpsychologin auch so Mitte dreißig Und es macht mir Spaß über alle drei zu schreiben erzähle meine krimis eben aus diesen drei perspektiven weil ich es einfach interessant finde einen fall eine begebenheit eben unterschiedlich zu beleuchten und ich hoffe das macht's auch für meine desa natürlich interessanter als eben nur aus einem blickwinkel und lieblingsfigur.

00:05:30: ich bemühe mich allen gleich raumzug geben.

00:05:35: Es wird

00:05:35: niemand bevorzugt oder vernachlässigt.

00:05:37: Ich versuche

00:05:38: es!

00:05:42: Es kommt natürlich schon auch ein bisschen Privatleben meiner Protagonisten vor, ich zitiere sehr gerne einen lieben Kollegen der Kriminalfall ist das Skelett Und die Handlung um die Personen ist dann das Fleisch dazu.

00:06:00: An dieser Stelle liebe Grüße Norbert Ruhrhofer, weil ich dieses Zitat jetzt geklaut habe und das stimmt einfach auch!

00:06:12: Am Anfang nicht immer ganz genau weiß, was privat meinen Ermittlern passiert.

00:06:18: Und das kann dann schon mal sein, dass einer der drei doch ein bisschen mehr Raum braucht?

00:06:23: Ja also als Leserin kann ich das eigentlich nur bestätigen und mich interessiert natürlich auch was sich so privat tut wie sich die Personen die Charaktere weiterentwickeln.

00:06:34: Was mir an Wienerberg besonders gut gefallen hat war ein bisschen dieser historische Einschub Der Wiener Berg hat ja was nicht, über das man berichten kann.

00:06:46: Absolut!

00:06:47: Da sind wir wieder jetzt beinahe denke ich.

00:06:50: Ich darf bei meinen Cavers... Bei der Caver-Gestaltung habe ich ein Mitspracherecht.

00:06:57: und

00:06:58: hast du dir das hart erkämpft?

00:06:59: Nein.

00:06:59: Das ist nicht immer üblich oder?

00:07:02: Bei meinem ersten Creamy Mexiko-Platz hat der Verlag gemeint, warum gehen wir nicht die Mexicokirche aufs Cover?

00:07:09: Die schaut gut aus und kann man gut mit Wien identifizieren.

00:07:13: Und da war mein Gedankengang dann okay, dann ist das jetzt so.

00:07:16: mein Markenzeichen meine Creamies bekommen irgendeine ein schönes Bauwerk dass man kennt aufs cover

00:07:25: Und dann auch ein bisschen in den Titel rein.

00:07:27: Ganz genau!

00:07:28: In den Titeln hinein und natürlich spielt dann der Krimi dort in der Gegend.

00:07:37: Die Spinnerinnen am Kreuz kennen sehr viele Wien-Pändler, wenn man über die Triesterstraße fährt.

00:07:43: Da ist sie dann auch schon... Ich war ganz überrascht bei einer Lesung im Glocknitz, wie ich das Buch dann in die Höhe gehalten habe ... Brand new und die Hälfte im Publikum, ja das kenne ich da bin ich täglich vorbeigefahren.

00:07:59: Ja natürlich!

00:08:01: Das war dann das Einzugsgebiet.

00:08:04: Und diese Spinnerin am Kreuz hat einen historischen Hintergrund, dass war die ehemalige Hinrichtungsstätte.

00:08:12: Ich war vor vielen Jahren mal im Kriminalmuseum.

00:08:15: in Wiener Kriminalmusikium empfehle ich jeden Krimiautor sich das mal an zu sehen.

00:08:21: Und da hat mich ein Fall besonders berührt.

00:08:24: Der Fall Theresia Kandel, das war die erste Frau, die öffentlich gehängt worden ist weil sie ihren Mann ins Jenseits befördert hat und die wurde dann eben bei der Spinnerin am Kreuz gehängt.

00:08:40: Ich wollte diesen Fall immer schon in einen meiner Kriminalfälle hinein verarbeiten.

00:08:48: Also ich schreibe keine historischen Krimis, das würde ich mir nicht zutrauen.

00:08:52: vor allem gibt es gerade über die Theresia Kandl, gibt's doch auch schon einiges aber ich wollte ihr halt trotzdem mein Denkmal setzen und deshalb spuckt sie ein bisschen in meinem Buch herum?

00:09:05: Ja das macht das Ganze aber finde ich noch ein bisschen spannend auch von dieser Geschichte zu erfahren.

00:09:10: bist du dort dann selbst mal spazieren gegangen auch und hast dir gedacht guter Platz für einen Leiche.

00:09:16: Ich kenne die Gegend ganz gut und also direkt die Drehester Straße, die Spinnerin am Kreuz.

00:09:24: das eignet sich nicht wirklich aber eben gleich daneben ist der große Wasserspielplatz unter Wasserturm Favoriten und das dachte ich mir ist eigentlich ideal... ...für einen Schauplatz!

00:09:40: Wie war das eigentlich?

00:09:41: Hast du dir mit deinem ersten Krimi Mexiko Platz heißt er, hast du dir da einen Traum erfüllt.

00:09:47: War das so ein Lebensziel von dir?

00:09:49: Ich schreibe ein Buch und ich schreiber einen Krimis.

00:09:51: War es überhaupt dein erstes Buch?

00:09:53: Das erste

00:09:54: veröffentlichte.

00:09:57: Ja!

00:09:58: Ich erzähle seit der Volksschule eigentlich gerne Geschichten.

00:10:02: Mir ist irgendwie eingefallen, wie wir gelernt haben, wie man einen Aufsatz schreibt.

00:10:07: Mussten wir als allererste Übung einen Mini-Aufsatz – das waren so zehn Zeilen – abschreiben?

00:10:14: Wo die Lehrerin uns damals eben gesagt hat also Entleitung und so weiter….

00:10:18: Und so schreibt man einen aufsatz!

00:10:22: Wir sollten den abschreifen aber wir durften auch.

00:10:26: wer wollte einen eigenen Aufsatz schreiben?

00:10:30: Und so schrieb ich meinen ersten Aufsatz über den Zitronenfalter.

00:10:35: Wurde er danach vorgelesen?

00:10:37: Er

00:10:37: wurde vorgelessen, ja!

00:10:39: Das hat die Frau Lehrerin ganz toll gefunden, dass doch einige Kinder das eben in die Tat umgesetzt haben und ich habe mich an die Vorgaben gehalten.

00:10:47: also was im ersten Satz, im zweiten Satz

00:10:49: usw.,

00:10:50: erst hab' ich dann gemacht.

00:10:52: Also Geschichten erzählen, das beschäftigt mich mein Leben lang Roman zu schreiben, dass das kam wesentlich später.

00:11:03: Ich hatte in der Oberstufe eine Freundin die meiner Meinung nach wirklich gut schreiben konnte und da haben wir damals immer gedacht so möchte ich schreiben können ohne jetzt selbst irgendwie... ich habe mich durchaus... ich hab in Deutschland einen gesagt gehabt, ich hab mich schon ausdrücken können aber irgendwie ...das war schon mal eine andere Dimension.

00:11:25: Und eine andere Freundin wesentlich später hat mir erzählt, dass sie ein Projekt Nano Vrimo teilnimmt.

00:11:33: National Novel Writing Month.

00:11:36: Dieses Projekt gibt es leider nicht mehr.

00:11:38: Das war innerhalb eines Monats, nämlich November einen Roman von fünfzigtausend Worten zu schreiben.

00:11:47: Das sieht niemand anders aus als man selbst.

00:11:51: Und sie hat mir glühend erzählt, dass sie da teilnimmt und irgendwie haben wir gedacht, boah das möchte ich auch einmal probieren!

00:11:58: Was habe ich auch probiert?

00:11:59: Ich hab auf die Fünfzigtausend Worte geschafft

00:12:02: und keine

00:12:03: Sorge dieses Buch wird nicht erblicken.

00:12:10: Irgendwann habe ich es mal dann angeschaut und durchgelesen in irgendeiner Form was draus machen könnte und habe festgestellt, so inhaltlich nein.

00:12:20: An den Zitronenfaltern kommt es nicht an?

00:12:26: Nein!

00:12:31: Ich hab dann einfach festgestellt also stilistisch... Es ist einiges gut aber einiges auch nicht gut und sogar nicht gut Und ich hätte aber nichts sagen können warum dieser eine Satz jetzt super ist und der andere schrott.

00:12:47: Und ich habe daraufhin eine Ausbindung gemacht, die Cornelia Goethe Akademie.

00:12:53: Das ist ein einjähriges Fernstudium und da hab' ich dann eben gelernt zu schreiben.

00:13:01: also das ist literarisches Schreiben wo man jedes Schauer einfach mal so durchgehen muss Man muss auch, man muss tatsächlich auch Gedichte schreiben.

00:13:09: Nein!

00:13:10: Auch diese erblicken nicht das Lichtersehlichkeit.

00:13:13: Aber es... ...man lernt unheimlich viel durch Gedichte schreiben.

00:13:17: Ich bin ein musikalischer Mensch, Musik bedeutet mir sehr, sehr viel und Satz, Rhythmus, Satzmelodien.

00:13:26: Das ist mir eine für sich sehr wichtig und durch Gedichte lernt man ganz anders auf eine Satz Melodie zu achten.

00:13:35: aber wir haben dann eben auch gelernt wie entwickelt man einen Roman?

00:13:39: Wie entwickelt man Protagonisten?

00:13:41: ja und ab dem Zeitpunkt das war so ungefähr... ...Zweitausendvierzehn Und da war schon irgendwie der Traum geboren Tatsächlich einmal einen Roman zu schreiben.

00:13:54: Wie weit steht denn jetzt die Handlung, wenn du mit der ersten Seite eines Buchs startest?

00:13:59: Oder startest du überhaupt mit Seite eins beim Schreiben?

00:14:02: Ja!

00:14:03: Beim Schreiben starte ich mit Seite Eins, beim Entwickeln starte es mit Seite dreihundertdreißig oder was auch immer die letzte ist.

00:14:11: Also... Ich konstruiere meinen Fall relativ akribisch.

00:14:16: Also ich weiß als erstes, wer kommt ums Leben.

00:14:20: Warum?

00:14:20: Wer war der Täter?

00:14:22: Wie kommen die Ermittler drauf?

00:14:24: und von dem handel ich mich dann an den Anfang.

00:14:28: also wo kann ich meine armen, armen Leser in ihre

00:14:32: führen?

00:14:34: muss ja sein wenn wir wie das Buch aufschlagen und auf Seite drei schon wissen wer es war.

00:14:42: Das

00:14:42: ist ja kein Kolambo Einen Krimi.

00:14:46: mir schwer überlegt, als Kolambo zu schreiben.

00:14:49: Habe es mir noch nicht zugetraut?

00:14:52: Ja ja vielleicht wird's

00:14:53: noch.

00:14:53: Ob ich noch so der Hilfsmittel bei der Planung wie Flipchart oder hängen überall Notizzettel, große Zeichnummer...

00:15:01: Also einerseits fange an mit einem Notizzeitel wo ich dann einfach mal einen Grundriss unter Anführungszeichen mache und je tiefer ich dann ins Konstruieren gehe, dann wird es tatsächlich ein großes Board.

00:15:16: Und ich arbeite mit einem Schreibprogramm mit Papyrus und da gibt's auch Notizzettel

00:15:21: usw.,

00:15:22: und Denkbrett und das brauche ich alles... um die Handlung zu visualisieren.

00:15:30: und tatsächlich, also ich mache mir dann auch wirklich eine Tabelle mit den einzelnen Handlungssträngern.

00:15:37: Weil es nichts Schlimmeres gibt als wenn ein Strang im Lernen endet und nicht aufgelöst wird.

00:15:43: Das finde ich beim Lesen ganz schlimm und das hoffe ich.

00:15:47: bis jetzt ist es mir nicht passiert.

00:15:49: Das sind aber auch die Hilfsmittel nach dem.

00:15:52: Also gerade der Wiener Berg ist relativ komplex.

00:15:54: Da alle Fäden dann wieder zusammenzuführen, das würde ich jetzt nur im Kopf nicht mehr schaffen.

00:16:03: Ja, verständlich mit den ganzen Perspektiven

00:16:08: und Speziell also wenn man dann den Uraltkriminalfall schon auch noch reinfließen lässt Cold Case, so viel darf ich verraten.

00:16:21: Also ein junges Mädchen eine achtjährige Volksschülerin findet einen Knochen und also wenn man das schon hört dann weiß man okay das ist kein aktuelles

00:16:33: Wort.

00:16:33: Keine frische Leiche!

00:16:36: Wann bist du dann schreibaktiv in der Früh am Abend oder am Wochenende?

00:16:41: Wie geht sich das aus neben einem Brotjob den du ja auch noch hast?

00:16:45: Glücklicherweise kann ich unter Anführungszeichen immer schreiben.

00:16:50: Weil Schreiben, Buchschreiben heißt ja nicht nur wirklich da sitzen und in die Tasten klopfen sondern es gibt so viele anderen Arbeiten auch, recherchieren, lektorieren

00:17:04: usw.,

00:17:05: überarbeiten.

00:17:06: Und wenn ich jetzt wirklich mich in der Früh mal hinsetze also in der früh habe ich normalerweise eine halbe dreiviertel Stunde Zeit um ein bisschen weiter zu machen.

00:17:16: Diesen Tagesrhythmus habe ich mir einfach jetzt so angewöhnt, weil in der Früh natürlich die Tete hier in Zellen sehr frisch sind.

00:17:24: und wenn ich dann aber in der Frühe oder eben auch am Abend, wenn ich heim komme merke okay da wird jetzt keine vernünftige neue Szene daraus, dann fange ich mir eventuell eine alte Szene her und lese die noch einmal durch und klopfe sie ab ob die so stehen bleiben kann

00:17:41: etc.,

00:17:41: etc.. Insofern schreiben geht immer.

00:17:45: Schreiben geht immer?

00:17:46: Hast du manchmal auch noch zwei Seiten genug?

00:17:48: oder nach zwei Stunden, oder wenn es läuft kanns auch länger dauern?

00:17:53: Also bestimmte Arbeiten nehme ich mir dann wirklich fürs Wochenende oder wenn ich weiß... Ich habe jetzt einmal den ganzen Nachmittagzeit vor weil dann merke ich einfach okay wenn's heute doch nur zwei Seiten sind, dann sind's nur zwei Seiten ist auch in Ordnung.

00:18:11: aber Also es wäre wirklich fatal, wenn ich dann so richtig in einem Fluss drin bin und dann muss ich aufhören.

00:18:17: Wenn ich jetzt tatsächlich vor dem... bevor ich ins Büro gehe noch etwas anreise, dann überlege ich mir

00:18:25: Einer ist ja gefährlich, du musst die krank schreiben lassen.

00:18:29: Nein!

00:18:29: Zum Schreiben?

00:18:31: Kann nicht kommen, sorry.

00:18:33: Also es würde durchaus wirklich gehen, wenn ihr schreibt «schuldigung, ich komme ein Stunde später».

00:18:39: Meine Chefin weiß welcher Passion ich nachgehe und die würde das ohne weiteres gestarten dass ich auch mal eine Stunde später komme.

00:18:48: Möchte ich aber nicht.

00:18:49: also das kann ich dann schon so teimern.

00:18:52: Das funktioniert.

00:18:53: da sich mir dann empfohren nehmen diese eines Szene dieser eine Stelle, das möchte ich jetzt einfach in die Tasten klopfen.

00:18:59: Und dann mache ich auch wirklich diese eine Szene.

00:19:01: und wenn dann plötzlich wirklich die großen Gedankengänge kommen, wenn da irgendetwas Neues kommt, dann schreibe ich mir das schnell

00:19:09: auf.".

00:19:09: Du hast gesagt schreiben geht immer, brauchst du aber manchmal auch Urlaub vom Schreiben?

00:19:14: Nimmst du dir

00:19:15: eine Schreibauszeit?

00:19:17: Ja!

00:19:18: Im Urlaub zum Beispiel?

00:19:20: Ja, also im Urlaub las ich es drauf ankommen.

00:19:22: Wenn ich das Gefühl habe, ich möchte jetzt... dann tu' ich!

00:19:26: Und wenn ich das Gefühle hab', ich möchte nicht!

00:19:29: Dann tue ich nicht!

00:19:31: Also jetzt diese drei Tage Steiermark habe ich meinen Computer bewusst nicht mitgenommen, weil ich mich da eben auf die Lesung fokussiere.

00:19:40: und licht auf das neue Buch ja.

00:19:43: Und deshalb bleibt der Computer auch zu Hause.

00:19:46: Der Notizblock ist immer dabei.

00:19:47: also wenn wirklich der Geniestreich kommt dann hab' ich was mit wo ich das festhalten kann.

00:19:54: Weil nein man merkt es sich nicht!

00:19:59: Hast du ein Buch mit zum Lesen auch?

00:20:02: Kommst Du zum Lesend.

00:20:03: viele meiner Gäste erzählen, ja sie wird lesen hauptsächlich die eigenen Bücher.

00:20:08: Weil Sie es halt auch überarbeiten müssen bis es dann erscheint.

00:20:10: Ja

00:20:10: genau!

00:20:11: Wie geht's Dir damit?

00:20:13: Ich lese die eigenen Bücher um sie zu überarbeiten danach nicht mehr doch um die Lesung fortzureiten.

00:20:20: Aber ich lese prinzipiell sehr gerne, aber wie viele meiner Kolleginnen und Kollegen fehlt mir leider wirklich die Zeit.

00:20:27: Vielleicht kannte ich ja der Buchtipp von der Stadtbibliothek Grazbegeistern.

00:20:31: den hören wir uns jetzt mal kurz an.

00:20:33: Neue Podcastfolgen, neuer Buchtip alter Bibliotheker nicht alter Biblotheker, aber wir hatten schon einige Buchtips von dir!

00:20:42: Ich bin gespannt was du diesmal vorstellen wirst.

00:20:44: Ich habe diesmal was Neues mitgebracht, und zwar vom Edgar Kerrert.

00:20:50: Das ist vielleicht im deutschsprachigen Raum auch ein bisschen ein Geheimtipp.

00:20:53: Aber tatsächlich ist Edgar Kerrer zusammen mit Amos Oost der meist übersetzte Autor Israels, zeitgenössische Autor.

00:21:02: Er is' ein künstlerisches Multitalent wenn man so will als er schreibt, Drehbücher macht Comiczeichnungen und er ist vor allem bekannt für seine Kurzgeschichten von denen Daniel Kehlmann gesagt hat, er schreibt eine ganz eigene Form von Kurzgeschichte.

00:21:17: Nämlich die Edgar Carrod-Kurzgeschichte und die Edgar Carrad-Kurtgeschichte hat oft einen bunkeln Kern und ist aber in einem sehr witzigen absurden skurrilen Baum gehalten.

00:21:28: Und da ich ja gerne was vortrage, habe ich mir gedacht Ich lese vielleicht die kürzeste Geschichte aus diesem Text vor.

00:21:36: Es ist ein sehr auffälliges Cover.

00:21:38: Vielleicht magst du das auch noch beschreiben?

00:21:40: Und ich glaube wir haben es doch gar nicht den Titel genannt

00:21:42: Stimmt, ja.

00:21:43: Das Buch heißt starke Meinung zu brennenden Themen hat ein wunderbares Cover.

00:21:48: das müssen jetzt die Zuhörerinnen einfach mal abnehmen.

00:21:51: aber es ist ein schön gezeichnetes Eichhörnchen dass an einer AAA Batterie glaube ich bisschen kostet.

00:21:57: probiert

00:21:59: und du startest gleich mit einer kurzen Geschichte daraus.

00:22:02: Die Geschichte heißt Und wer weiß besser als wir?

00:22:04: Der Mann der mir im Café gegenüber saß war Amerikaner Und er erzählte mir, dass er drei Püfe geschrieben hatte von denen ein ist einen sehr bedeutenden internationalen Preis gewonnen hat.

00:22:15: Von dem ich noch nie etwas gefördert habe.

00:22:17: Er redete als ob er zu viele Dinge zu sagen hätte und alle bewältigen müsste.

00:22:22: Und jeder zweite Satz von ihm begann mit... Das gab mir das Gefühl, als wären wir ein Wesen, siamesische Zwillinge die zwar unabhängig voneinander mit den jeweils eigenen Armen winken konnten aber ein einziges großes Schmerzen des Herz gemeinsam hatten.

00:22:38: Dass wir ein riesiges Metronom schlug dass nur er und ich hören konnten.

00:22:42: Der amerikanisches Schriftstell hatte kreatives Schreiben studiert Er hatte eine Familie gegründet, ein Kind in einem grauenvollen Verkehrsunfall verloren sich scheiden lassen war zum Judentum übergedreht und wieder ausgetreten und hatte sich einer weltweiten gesellschaftlichen Bewegung angeschlossen die für Minimalismus stand.

00:23:00: Er erzählte mir stolz dass ich nur zwei Paar Unterhosen- und Einschreibstift in seinem Besitz befände.

00:23:06: Ich sagte ihm das ich mit dem Computer schreiben würde Und erschüttelte Kummer voll den Kopf.

00:23:11: Das versetzte ich in eine Position von Schwäche wandte er.

00:23:14: Ein Computer bedeutet Strom, technische Support, Software-Updates und noch alle möglichen Dinge die zwischen dir und deinem Werk stehen können.

00:23:22: Ich nickte!

00:23:23: Vielleicht euers wirklich besser mit einem Stiff zu schreiben?

00:23:26: Wenn die Frage nicht so persönlich ist vorher mit sanfter Stimme fort wieviel paar Unterhosen hast du im

00:23:31: Schrank?!

00:23:32: Ich glaub zur Antwort das ich mich nicht erinnerte... ...ich wusste dass ich mindestens zwanzig hatte aber ich hatte Angst damit herauszurücken.

00:23:39: Schau was für ein Sonnenuntergang, sagte der amerikanische Schriftsteller und deutete über meine rechte Schulter.

00:23:45: Der Höflichkeit halber drehte ich mich um!

00:23:47: Die Sonne begann gerade mehr zu versinken.

00:23:50: Ich und du wir beide sind Glückskinder, sagt er.

00:23:53: Denkt mal daran.

00:23:54: während der Durchschnittsmensch die Schönheit des Sonnen-Untergangs nur für einen kurzen Moment erlebt können wir uns mit Hilfe des Schreibens diese Schönheit für immer bewahren.

00:24:04: Es war wirklich ein wunderschöner Sonnen Untergang Aber mein Nacken begann zu schmerzen.

00:24:09: Ich werde über diesen Sonnenuntergang schreiben, erklärte der amerikanische Schriftsteller in einem resoluten Ton, da fast wie eine Drohung klang – ich auch, sagt ich!

00:24:18: Ich auch!

00:24:19: Schon da wusste ich, dass meine nächste Geschichte von jemandem handeln würde, der einen steifen Nackn

00:24:24: bekommt.".

00:24:25: Vielen Dank, ein schöner Geschichte, ein bisschen taurig?

00:24:29: Was gefällt dir an seinem Schreibstil und seinen

00:24:31: Geschichten?".

00:24:35: Sehr heutige Themen, also sehr aktuell.

00:24:37: Also das Leben nach dem Lockdown hat zum Thema geht in diesem Bahnhof ein bisschen in eine Science-Fiction Richtung.

00:24:44: Eine Geschichte handelt davon wie die zwei letzten Überlebenden auf der Erde als Touristenführer für Aliens arbeiten.

00:24:52: Es ist schon sehr skurril und ein Fun Fact habe ich auch noch zu dem Auto.

00:24:56: Es gibt das sogenannte Inwascher stehende Edgar Carruth Haus das als das schmalste Haus der Welt im Genesbuch, glaube ich sogar ist.

00:25:07: Also einer breitesten Stelle, einhundertzwei an zwanzig Zentimeter breit.

00:25:11: Okay, interessant!

00:25:12: Gut zu wissen.

00:25:13: also dann wissen wir dass jetzt auch starke Meidung zur brennenden Themen.

00:25:17: etka keredt.

00:25:19: vielen dank mario hladitsch.

00:25:20: sehr gerne

00:25:21: Zurück zu dir, Mina.

00:25:23: Du hast schon erwähnt auch du bist ein sehr musischer Mensch.

00:25:26: Du hattest klassischen Gesang studiert, habe ich nachgelesen.

00:25:30: Brauchst du die Musik zum Schreiben?

00:25:32: Das ist auch wieder sehr unterschiedlich.

00:25:34: also wenn ich wirklich neues schreibe dann ist es still.

00:25:39: Sonst zum überarbeiten ist das ganz okay aber beim Neuschreiben mache ich tatsächlich auch die Türen zu.

00:25:47: da höre ich keine Musik.

00:25:48: Schon Fokus auf die Geschichte!

00:25:51: Und welche Musik hörst du sonst?

00:25:52: Von klassischer Musik über Rockmusik, über Pop-Musik.

00:25:58: Ich bin ein Kind der achtziger Jahre.

00:26:03: Manchmal so ein bisschen portugiesischen Fado...

00:26:05: Ein bunter Mix und singst du dann auch noch.

00:26:09: Also wenn man klassische Gesang studiert, singt man wahrscheinlich nicht nur unter der Dusche oder?

00:26:14: Ich sing eigentlich nicht einmal mehr unter der dusche.

00:26:17: ich sing leider ganz selten Weil die menschliche Stimme, einfach eine Stimmbänder sind Muskeln und das ist wie beim Sport.

00:26:29: Es ist halt so.

00:26:29: also natürlich ein Läufer der fünf Jahre nicht gelaufen ist kann sich laufend bewegen wird aber keinen Wettlauf starten können Und genau so ist es leider mit dem klassischen Gesang.

00:26:43: Also natürlich kann ich einen richtigen Ton treffen eine Aria wie früher zu singen, da müsste ich wieder ein bisschen trainieren.

00:26:55: Jetzt erübrigt sich meine nächste Frage ob man nämlich Minna Albig abends oder in der Nacht in einer verruchten Wiener Bar antrifft wo sie am Piano sitzt und

00:27:03: singt?

00:27:06: Ja, wär cool.

00:27:07: Schon oder?

00:27:09: So lang verrucht und nicht verraucht aber das gibt's ja nicht mehr.

00:27:14: Ich glaube für mich bin ich überzeugt, ich singe wie eine Göttin.

00:27:18: Ja schön!

00:27:21: Das

00:27:21: letzte Mal war so lustig.

00:27:22: wir haben ein Musiklang schon mit dem Cats angeschaut und da kommt er dann so gehypt raus von den Liedern und hört die dann auch beim Heimfahren im Auto und sinkt laut mit und denkt, es klingt richtig gut.

00:27:33: Aber... Wir sollten einen Catschool.

00:27:35: Die große Täuschung, also ich bin derart unmusikalisch und kann auch... würde glaube nicht einen Ton treffen.

00:27:42: Aber egal, Spaß machst du trotzdem!

00:27:45: Ja, einen falschen Gott sichern?

00:27:47: Alles eine Frage der Perspektive.

00:27:52: Noch mal zurück zum Schreiben und zur Recherche von Polizei- und Ermittlungsarbeit.

00:27:57: in deinen Krimis hast Du da gute Connections zu Polizei, nutzt Du mehr das Internet oder fragst du ihm lieber persönlich nach?

00:28:06: Am liebsten frage ich persönlich nach, weil es tatsächlich so ist.

00:28:12: Ich habe die Erfahrung gemacht dass Menschen sehr gerne über ihren Beruf sprechen.

00:28:17: Geben

00:28:18: sie dann wirklich alles

00:28:19: preis?

00:28:19: Na alles nicht!

00:28:21: Also ich hab bei der Polizei tatsächlich an sehr hoher Stelle eine Beratung.

00:28:28: Tatsächlich den Leiter vom BKA... Nein, Entschuldigung.

00:28:33: LKA bleiben wir bei meinem Teppich.

00:28:36: LKA Zentrum Außenstelle Ost wo mein Felix ermittelt.

00:28:41: Die freuen sich über den neuen

00:28:44: Kollegen?

00:28:45: Ja ja.

00:28:46: und also das ist schon sehr spannend und dort sagt man natürlich immer dazu sie können nicht alle Geheimnisse preisgeben.

00:28:53: Das ist klar.

00:28:55: aber ich habe schon sehr gute Tipps von dort bekommen.

00:28:58: vor allem ich

00:28:59: bin

00:29:00: Beim Verein Kripo Österreich dabei und dort gibt es tolle Vorbildungsvorträge.

00:29:09: Da kann jeder beitreten?

00:29:12: Es kann jeder eintreten, ja!

00:29:14: Also als außerordentliches Mitglied.

00:29:17: Und bei den Veranstaltungen wird... also man bekommt Zusennungen welche Veranstaltung es gibt und manche Veranstaltet sind generell für die Öffentlichkeit Auf.

00:29:30: manche Veranstaltungen sind nur für Justiz und Exekutive.

00:29:35: Da ist es aber schon so, dass ich dann mal anrufen darf ob ich zuhören darf.

00:29:39: Und ich durfte bis jetzt immer zuhörn!

00:29:43: Am Anfang habe ich mich wirklich noch ins letzte Winkel gesetzt und hab halt stil

00:29:47: getötet.

00:29:49: Genau.

00:29:50: Ich habe nicht gesagt wer ich da bin... Irgendwann wird man dann halt gefragt.

00:29:56: Aha, in welchen Hip-Arbeitsten du?

00:30:00: Ja!

00:30:02: Und dann habe ich halt Farbe gestanden... Ich hab das standen, genau.

00:30:08: Mittlerweile ist es wirklich so, dass mich einige dort schon kennen und ich durfte dann einige g'staunenden Kieberer auch befragen.

00:30:18: Ist es ein Beruf der dich reizen würde?

00:30:21: Ich habe große Bewunderung aber nein.

00:30:24: Also ich habe für Menschen, die diesen Beruf ausüben können, eine immense Bewunderung.

00:30:30: Aber ich könnte es nicht!

00:30:32: Ich wäre viel zu weichherzig.

00:30:35: Wiener Berg ist Krimi Nr.

00:30:37: Vier aus der Reihe?

00:30:38: Habe ich glaube schon erwähnt... Hast du da mittlerweile auch eine gewisse Routine beim Schreiben entwickelt?

00:30:45: Was fällt dir leichter?

00:30:46: Die Routine besteht aus Veränderungen!

00:30:49: Nein!

00:30:51: Von Mal zu Mal weiß man einfach, was funktioniert.

00:30:55: Was funktioniert nicht?

00:30:57: Mir ist beim zweiten Krimi passiert das ich den Fall konstruiert und auch so Neben-Schauplätze konstruierte und dann flöhlich vor mich hingeschrieben habe und relativ am Ende mir eine Übersicht gemacht habe.

00:31:13: in welchem Kapitel kommt sehr viel Neues zum Fall vor, wo ist sehr viel Privates?

00:31:21: Und dann bin ich einfach draufgekommen.

00:31:23: Hoppla... Also meine Kapitel sind in Tage gegliedert und an dem einen Tag findet es sehr viel Spannendes zum Fall statt.

00:31:33: Und der andere Tag ist eigentlich fast nur Privates.

00:31:36: Das geht nicht!

00:31:37: Das liest sich nicht gut finde ich.

00:31:39: Ich mag gerne eine ausgewogene Mischung.

00:31:42: Dann habe ich begonnen Szenen zu verschieben was halt geht Ja, aber das heißt natürlich dass eine Szene an einem anderen Tag stattfindet.

00:31:50: Und dann beginnt die große Nacharbeit... Moment!

00:31:54: Wenn das erst am nächsten Tag statt findet da ist der Wissensstand ein anderer und ich habe dann Blut-und Wasser geschwitzt weil ich... Ich hab den Krimi schon abgegeben und dann kam er aus dem Lektorat Und nicht einmal der Lektorin ist es aufgefallen.

00:32:14: Aber mir, weil ich halt meinen Fall kenne, dass es tatsächlich eine Sache gegeben hat die einfach völlig unlogisch war woher weiß in dem Fall was?

00:32:26: Die Nikky!

00:32:27: Woher weiß sie

00:32:28: das?!

00:32:29: Die ist ja keine Hellseherin und... Das sind genau die Intuition.

00:32:34: Ja,

00:32:34: ja ganz genau das ist genau das wo ich dann wenn ich selbst Krimi schaue... Ich schaute leidenschaftlich gern Krimis aber je nachdem wie groß der Schnitzer ist Schale entlache oder Schimpfe wie ein Rohrspaz.

00:32:48: Deshalb war es ein absolutes No-Go und ich bin drauf gekommen und habe es ausbügeln können.

00:32:54: Aber deshalb weiß ich also diesen Schritt einfach so eine Stimmungsübersicht das sehen und auch jetzt so inhaltlich, also ist es mehr privat oder ist es mir fallbezogen.

00:33:08: Das führe ich jetzt von Anfang an mit mir dass nicht mehr passiert.

00:33:12: eben diese Ballung da sind ja großartig man muss manchmal trotzdem herumschieben weil man dann einfach drauf kommt.

00:33:18: wow das wäre eigentlich viel spannender.

00:33:21: wenn die zerst auf A und B drauf kommen geht sich immer alles aus, wenn ein Falk gut konstruiert ist und wenn man weiß welcher Ermittlung stand bedingt welche Erkenntnis.

00:33:34: Aber es ist natürlich schwierig wenn man umbauen muss und diese großen Umbauten möchte ich mir ersparen.

00:33:41: Ja das zirkel schaust du auch sehr gerne Krimis.

00:33:44: Welche Krimi magst Du?

00:33:46: Serien oder bist du so eine Sonntags-Tatort-Serin?

00:33:51: Ich mag drei Tatorte besonders und alle drei Teams wird über kurz oder lang in dieser Form nicht mehr geben.

00:33:59: Das sind die Wiener, die hören auf, die Münchner hören auf und Münsterbörne hängt auch sein Männchen an den Haken.

00:34:09: mal schauen wie es da weitergehen

00:34:11: wird.

00:34:12: Also die drei mag ich gern... Ich mag sehr gerne den Commissar Dupin.

00:34:18: Ich mag alles wo Psychologie so ein bisschen eine Rolle spielt aber ich mag zum entspannen auch Barnaby.

00:34:24: Ah, das haben wir Zeit lang.

00:34:27: Also sehr viel geschaut sogar, ja?

00:34:30: Allein wegen England, deswegen.

00:34:32: Ganz genau.

00:34:37: Das Schreiben eines Buches ist ja dann doch eher eine einsame Arbeit, jetzt aber nicht im negativen Sinn.

00:34:42: Aber die Arbeit, die Schreibarbeit bleibt an dir hängen.

00:34:46: Das erledigt keiner für dich.

00:34:49: trotzdem stehen in den Danksagungen meist sehr viele Menschen.

00:34:53: Da sind sehr viele Personen aufgelistet.

00:34:56: Wir sind denn so deine Menschen, die du um dich herum vielleicht brauchst, um ein Buch zu schreiben damit so ein Projekt zu einem Ende kommt?

00:35:05: Wer ist dir da wichtig?

00:35:07: Also, mal vorausgeschickt.

00:35:09: Ich bin im Sternzeichen Zwillinge.

00:35:12: Ja

00:35:13: ich auch!

00:35:13: Anna Schau!

00:35:16: Anna schau!

00:35:17: Bist du ein Juni-Kind?

00:35:18: Ein Juni ja!

00:35:19: Bei mir ist es der zweite.

00:35:20: Siebenter.

00:35:25: Aber ich bin auch ein sehr sozialer Mensch und insofern also das soziale Umfeld ist wahnsinnig wichtig für mich.

00:35:33: Da ist zum einen mein lieber Mann Meine Familie, meine Freundin und ohne die gar nichts ginge.

00:35:41: Ich habe... ich beschreibe sie immer als das liederliche Kleblatt.

00:35:44: Wir sind vier Freundinnen mit Partnern, die einfach viel gemeinsam unternehmen und auf deren Meinung auch sehr viel Wert legen.

00:35:56: Nein!

00:35:56: Sie sind nicht meine Beta-Leser-Rinner.

00:35:59: Das würde ich ihnen nicht umhängen wollen.

00:36:02: dass eine gute Freundschaft muss viel aushalten.

00:36:07: Aber diese Verantwortung einer Freundin zu sagen, du das war jetzt schrott!

00:36:11: Das möchte ich Ihnen nicht umhängen...

00:36:14: aber

00:36:15: zum einen an das Kleblatt.

00:36:17: Ich habe auch sonst so irgendwo zwischen Bekannten und Freundeskreis.

00:36:24: viele sind mehr in Richtung Freunde einige sind in Richtung Gutebekannte Und das ist mir schon sehr wichtig einfach weil Das Schreiben selbst passiert zwar im stillen Kämmerlein, aber die Inspirationen kommen natürlich durch Alltagsbegegnungen.

00:36:43: Also jetzt nicht mit meinen Freundenern!

00:36:47: Ich klinge jetzt alle große Ohren...

00:36:49: Also es muss niemand Angst haben, mit mir befreundet zu sein und sich in den Krimi wiederzufinden.

00:36:57: Das ganz sicher nicht.

00:36:59: Aber natürlich so die Alltagsbegegnungen, das kann schon passieren.

00:37:03: und insofern sozialer Mensch.

00:37:06: Ich bewege mich gerne in der Umwelt!

00:37:10: Ich lese die Danksagungen am Ende, also meister sogar am Anfang eines Buches.

00:37:14: oft lese ich sie wirklich zuerst.

00:37:17: Ich auch.

00:37:17: Meist sind teilweise sehr unterhaltsam.

00:37:20: Am liebsten habe ich die vom Colin Hardner und von der Martina Parker.

00:37:24: Aber ja, ich finde es sagt auch viel aus über den Autore, die Autorin kann man gleich ein bisschen mit einem persönlichen Einblick

00:37:31: bekommen.

00:37:31: Die Danksage sind natürlich auch die vielen Menschen, die einen beraten... Und was ist das?

00:37:36: Ja, da gibt es einfach wirklich sehr viele.

00:37:38: Wie gesagt natürlich bemühe ich auch das Internet weil um eine Person zu einem Thema zu befragen ist es immer gut sich einmal so als sein Basiswissen anzueignen.

00:37:50: aber so tiefgreifend ist dass erfahre ich dann gerne von einem Menschen.

00:37:58: Deshalb wächst die Liste auch.

00:38:01: Und schreibst du diese letzten Worte danach wirklich am Ende des Buches, ist das ein Abschluss?

00:38:07: Wie begehst du den Abschluss eines Buches?

00:38:09: Tipps du überhaupt Ende?

00:38:11: Feierst du dann?

00:38:13: Ich schreibe Ende dann drunter bevor ich es abgebe.

00:38:19: Irgendwann erzähle ich die Geschichte fertig.

00:38:22: da steht noch nicht Ende darunter.

00:38:24: weil Also ich sage dann immer so, nach dem siebten Mal redigieren höre ich auf zu zählen.

00:38:33: Weil es ja auch nicht mehr ganze Durchgänge sind sondern man fasst sich dann ein so eine Szene raus.

00:38:38: aber wenn ich dann das Gefühl habe ok und jetzt ist es soweit Jetzt entlass ich mein Kind in die Freiheit Dann ziehe ihm die Schuhe an indem ich Ende drunter schreibe.

00:38:53: Und ist das dann schon ein Gefühl der Erleichterung?

00:38:56: Ja, durchaus.

00:38:59: Irgendwann mal einen Haken drunter zu sein.

00:39:02: Mein Buch ist nie fertig so wie ein Gemälde nie fertig ist.

00:39:05: und trotzdem muss man irgendwann einmal sagen... Zu meinem jetzigen Stand ist die Geschichte jetzt erzählt.

00:39:12: In fünf Jahren würde ich sie vielleicht anders erzählen Aber jetzt erzähle ich Sie so.

00:39:17: Jetzt bin ich einverstanden, damit wie ich sie erzähle und ja das ist dann schon eine Leichterung.

00:39:24: Schön!

00:39:25: Jetzt wird es noch etwas persönlicher als bisher.

00:39:29: Welches Motto würde denn auf dich zutreffen?

00:39:33: Entweder bleib offen für Neues oder mit jeder Tür die sich schließt öffnet sich irgendwo eine neue oder ganz banal wo ein Wille ist auch ein Weg.

00:39:45: Was passt zu uns Zwillingen?

00:39:46: Prinzipiell alle drei.

00:39:49: Situativ unterschiedlich.

00:39:51: Ich selber tendiere zu eins und zu zwei, ich tu mir das selber schwer.

00:39:56: Also prinzipiell bin ich schon ein Mensch mit wo ein Wille da einen Weg.

00:40:00: aber es geht... Wege sind ja nicht immer nur von mir abhängig.

00:40:04: Da

00:40:04: kommen dann die Türen ins Spiel?

00:40:06: Ja ganz genau!

00:40:08: Ganz genau.

00:40:09: Also der Weg ist da, die Tür ist zu, dann muss ich eine neue Tür finden ganz genau.

00:40:14: Ja genau.

00:40:14: und wenn sie offen sind wir auch offen für Neues?

00:40:17: Ja

00:40:17: so ist es.

00:40:18: Gut dass sich das so aufschlüsselt hätte ich mir jetzt nicht gedacht.

00:40:24: Was bringt dich zum Lachen?

00:40:26: Oh viel!

00:40:29: Sicher nicht das Ungeschick anderer Menschen.

00:40:32: Ich habe als Kind schon die Clowns furchtbar gefunden, die ihren Schabernack treiben und alle lachen drüber.

00:40:38: aber mich bringt viel zu lachen.

00:40:42: Das hat die Nikky von mir mitbekommen also die bezeichne ich als Lachwurzen und das war ich in der Schule einfach wirklich okay.

00:40:51: das Leben schreitet voran.

00:40:52: uns allen begegnen Geschichten die nicht ganz so lustig sind den Humor nicht zu verlieren.

00:41:00: Das ist mir ganz, ganz wichtig und ich lache zwar sicher nicht mehr so oft wie als Kind aber... Ich kann vor allem sehr gut über mich selbst lachen.

00:41:11: Gegenfrage was bringt dich auf die Palme?

00:41:13: Unehrlichkeit!

00:41:15: Weil Menschen einfach unehrlich, auch im Sinne von so gemeint zueinander sind.

00:41:20: Ich denke mal wir leben in so einer schönen Welt und wenn man alle irgendwie friedlicher umgehen, ja jetzt wird es ein bisschen philosophisch.

00:41:29: Und wer dem zu Widerhandel das auf die Palme bringen ... Es macht mich unrund!

00:41:35: Was ist dein erster Gedanke, wenn du in der Nacht plötzlich aufwachst?

00:41:40: So wie was war das jetzt?

00:41:41: oder war da sein Geräusch oder diese Richtung... Ich muss das gelaufen.

00:41:48: Das kommt darauf an, warum ich aufwache?

00:41:51: Ich habe eine Idee für ein Buch!

00:41:53: Ist auch schon einmal passiert.

00:41:54: deshalb immer Notizblock weil ich weiß nein man merkt es nicht.

00:41:59: erster Gedanke Wahrscheinlich.

00:42:02: was haben denn die Katzen jetzt schon wieder angestellt?

00:42:08: Was hast du immer mit wenn Du verreist?

00:42:11: Den Notizblog mit dem Stift?

00:42:14: Ich habe eigentlich immer meinen Teddybären mit.

00:42:18: Der ist heute nicht mit.

00:42:22: Na gut,

00:42:23: nächste Frage!

00:42:25: Aber wo ist deine letzte Reise hingegangen?

00:42:28: Meine letzte Reis ging nach Malta.

00:42:32: War

00:42:32: ich noch nie eine Reise wert?

00:42:35: Ja also Malta ist eigen Wahrscheinlich, Wien ist anders Malta auch.

00:42:41: Deshalb mag ich Malta so gern!

00:42:43: Ich war vor vielen, vielen... das ist wirklich so, thirty-fünf Jahre her, weil über den Zeitraum verteilt längere Zeit auf Malta und habe diese Insel in ihrer Sprötheit lieben gelernt.

00:42:56: Weil so spröde die Insel teilweise ist so liebenswert sind die Bewohner Und die finden immer, wo ein Wille deinen Weg.

00:43:05: Die finden immer einen Weg.

00:43:07: das ist unglaublich und da hat es mich jetzt wieder hingezogen.

00:43:11: Schön!

00:43:12: Und nach so langer Zeit?

00:43:13: Ist das halt irgendwie anders oder...?

00:43:15: Ja...

00:43:17: Also das war schon...

00:43:20: Auf.

00:43:20: die Gefahr ist dann nicht mehr so wie man's damals empfunden hat.

00:43:24: Ganz

00:43:24: genau weil aus dem Gebiet, wo ich damals gewohnt habe, dass da stehen mittlerweile jede Menge Hochhäuser.

00:43:32: Weil der Tourismus auf Malta sehr, sehr angekurbelt ist, mittlerweile halten dort Mittelmeer Kreuzfahrtschiffe.

00:43:39: Das heißt, der Touristenansturm ist riesig!

00:43:43: Ich hab zwei Tage gebraucht bis ich wieder in meine Malta war aber mein Malter ist schon noch da.

00:43:50: Eine gute Fee.

00:43:51: stellt dir drei Wünsche als Autorin frei.

00:43:55: Was würdest du dir wünschen?

00:43:57: Wirklich rein aus deiner Sicht, als Autori.

00:44:00: Bitte lass mir nicht die Ideen ausgehen!

00:44:02: Bitte macht das ich meine Ideen in einer Form umsetzen kann, dass sie meinem stilistischen Anspruch genügen.

00:44:12: Bitte lasst mir nie die Leserschaft ausgehen, die meine Bücher interessieren.

00:44:17: Ich würde mich sofort erfüllen.

00:44:19: Mein Wunsch kannst du jetzt sicher erfülen, nämlich liest doch bitte ein bisschen was aus Wiener Berg vor.

00:44:26: Aber gerne doch!

00:44:27: Dann

00:44:27: würde ich mich sehr freuen und die Zuhörerinnen und Zuhörer sich auch.

00:44:31: Das mache ich sehr gerne.

00:44:33: Wo wirst Du da einsteigen?

00:44:34: Ich

00:44:34: steige einfach beim Beginn ein.

00:44:37: Ich habe erzählt dass ich meine Krimis aus drei Perspektiven erzähle.

00:44:43: Seit Tod am Nusterverwehr kommt eine vierte Perspektive dazu.

00:44:48: Beim Nuster-Verwehr war es der Täter und nachdem das sehr gut funktioniert hat, einfach so direkt aus dem Geschehen den anderen Blickwinkel habe ich das auch in diesem Buch wieder gemacht allerdings dieses Mal ist er ein achtjähriges Mädchen.

00:45:08: Bitte

00:45:08: schön!

00:45:09: Mittwoch, einundzwanzigster Mai.

00:45:12: Ein Hundeknochen soll das sein?

00:45:14: Geh Mama!

00:45:15: Das glaubt ihr kein Mensch.

00:45:17: Jetzt hält sie mich wieder für verrückt... Bin ich nicht Ich bin anders.

00:45:23: Das Ding da ist definitiv nichts von einem Hund.

00:45:26: Dafür ist es zu groß.

00:45:28: Wo ich den her hab hat die Mama gefragt Na vom Spielplatz beim Wasserturm Der heißt gleich gegenüber von dem Haus wo ich wohne.

00:45:35: Warum ich in der Erde gebuddelt habe verrate ich ja nicht.

00:45:39: Wenn ich ihr von dem Käferchen in meinem Zimmer erzähle, schickt Mama mich wieder zu so einem Psycho-Blabla.

00:45:46: Zwei Wochen lang habe ich den Käfer versteckt und am Fensterbrett krabbeln lassen – war der schön bunt!

00:45:53: Aber gestern da ist er auf dem Rücken gelegen und hat sich nicht mehr bewegt… weil er tot war.

00:46:00: Darüber war ich sehr terrorig.

00:46:02: Also musste ich ihn

00:46:03: begraben.".

00:46:05: Im Internet steht, dass man Tote ganz tief in die Erde geben muss.

00:46:09: Heute in der Früh habe ich gesehen wie sie am Rand vom Wasserpark einen Busch versetzt haben.

00:46:16: Da bin ich dann nach der Schule gleich hin – dort war die Erde locker!

00:46:20: Am Anfang ging das Graben ganz leicht.

00:46:23: Später hab' ich mich ordentlich geplagt.

00:46:26: Poah!

00:46:27: Aber das Loch muß zwei Meter tief sein, habe ich gelesen.

00:46:31: Ein bisschen habe ich mich schon geschreckt… als ich den Knochen gesehen habe.

00:46:37: Und jetzt?

00:46:39: Mama hat den Kinochen weggeworfen, aber ich hab ihn vorher gezeichnet!

00:46:44: Das kann ich nämlich Uhrgut!

00:46:49: Der Einstieg in Wienerberg und was es mit dem Knochern auf sich handelt... das verraten

00:46:56: wir jetzt nicht!

00:46:57: Nein!

00:46:59: Da muss man hineinlesen.

00:47:01: wie ist dein aktueller Schreibstatus?

00:47:04: Wie schreibend.

00:47:05: Schreibend, ja!

00:47:07: Ja also, im Jahr zwanzig wird es leider keinen Band fünf in der Großmann-Reihe geben.

00:47:15: dafür gibt's zwanzigsibundzwanzig gleich zwei Bücher.

00:47:19: Oha?

00:47:20: Ja

00:47:21: ich habe pausiert weil es ein neues Projekt geben wird.

00:47:26: Ich war nicht ganz zufällig aufm Alter.

00:47:29: Aha, okay.

00:47:30: Was kannst du verraten?

00:47:33: Es wird im Frühjahr einen Walter-Krieme geben.

00:47:37: Ob es eine neue Reihe wird weiß ich nicht aber... Ich hoffe!

00:47:40: Aber es wird jedenfalls ein neues Personal und Band fünf von Felix Grossmann & Co kommt dann im Oktober twenty-sevenundzwanzig.

00:47:51: Wir Leserinnen und Leser freuen uns auf alle Fälle, was auch immer kommt von dir.

00:47:55: Und Malta klingt sehr interessant als Schauplatz!

00:47:59: Das heißt du hast dich auch ein bisschen in die Polizei-Tätigkeit von Malta eingearbeitet?

00:48:05: Ja ich... Ich bin tatsächlich ... ich hab dort an der Tür geklopft und abgesagt.

00:48:11: Ich habe eine besondere Frage, ich habe eine spezielle Frage wie können wir Ihnen helfen?

00:48:17: Alles very, very polite.

00:48:19: Malta war mal britisch besetzt um diese Politeness.

00:48:23: man kann es gar nicht übersetzen die steckt noch in den Organen drin.

00:48:28: dann habe ich ihnen halt erzählt dass ich Krimiautorin bin und das mein nächster Krimi da spielt eben auf Malta und habe ihm ein bisschen gefragt, ob sie mir Einblick in die Polizeiarbeit geben.

00:48:41: Da waren Sie dann ganz erleichtert...

00:48:43: Das ist der

00:48:44: Notfall!

00:48:46: Meine Handtasche war gestorgen!

00:48:48: Nein!

00:48:49: Es

00:48:50: war ziemlich erschrocken wo und in welchem Rahmen der Mord stattfindet?

00:48:56: So was hat es auf Malta noch nie

00:48:57: gegeben?!

00:48:58: Nein!

00:48:59: Man muss dazu sagen dass Malta tatsächlich die niedrigste Rate an Gewaltverbrechen hat

00:49:06: Und dann wird Zeit, dass was passiert.

00:49:08: Ja!

00:49:10: In einem Buch.

00:49:11: Genau!

00:49:11: Möge es so bleiben?

00:49:12: Genau!

00:49:14: Das klingt super spannend, Mina.

00:49:16: Ich freue mich wirklich schon drauf und vielen Dank für deine Zeit und fürs Vorbeikommen.

00:49:21: Ich sage ganz herzlichen Dank für die Einladung und für die tollen Fragen.

00:49:25: Viel Spaß morgen bei deiner Lesung.

00:49:26: Vielen Dank,

00:49:27: ciao!

00:49:28: Danke schön.

00:49:29: Nur zur Erinnerung, Mexico Platz ist der erste Teil der GRIMI-Serie um Ermittler Felix Grossmann und sein

00:49:36: Team.

00:49:36: für

00:49:37: alle die so wie ich bei einer Serie grundsätzlich gerne von Anfang an dabei sind.

00:49:42: Alle wichtigen Links findet ihr wie immer in den Schonots – vielen Dank fürs dabei sein!

00:49:46: Ich freue mich auf ein Wiederhören.

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